Kleiner Kratzer, große Wirkung

Klei­ner Krat­zer, gro­ße Wir­kung
Wun­den bei der Gar­ten­ar­beit soll­ten unbe­dingt rich­tig ver­sorgt wer­den

Bei Arbei­ten im Gar­ten kann es schnell ein­mal zu klei­nen Ver­let­zun­gen kom­men – hier ist sorg­fäl­ti­ge Behand­lung gefragt.
Foto: djd/Medice/AdobeStock/Halfpoint

(djd). Mähen, sähen, jäten, pflan­zen – vie­le Hob­by­gärt­ner blü­hen förm­lich auf, wenn sie ihr grü­nes Para­dies hegen und pfle­gen. Aller­dings blei­ben dabei klei­ne Ver­let­zun­gen oft nicht aus. Denn wer mit schar­fen Werk­zeu­gen, stei­ni­ger Erde oder sta­che­li­gen Zwei­gen han­tiert, hat sich schnell mal eine Wun­de zuge­zo­gen. Bei grö­ße­ren Bles­su­ren soll­te immer ein Arzt zura­te gezo­gen wer­den. Doch wenn der Impf­schutz – Stich­wort Teta­nus – stimmt und Krat­zer oder Schram­men nicht zu tief sind, kön­nen die­se meist unkom­pli­ziert selbst behan­delt wer­den. Wich­tig ist nur, es rich­tig zu machen, weil es sonst leicht zu Ent­zün­dun­gen, Ver­nar­bun­gen oder ande­ren Kom­pli­ka­tio­nen kom­men kann.

Das Prin­zip der feuch­ten Wund­hei­lung

Exper­ten emp­feh­len heu­te für die fach­ge­rech­te Ver­sor­gung das Prin­zip der feuch­ten Wund­hei­lung. Dafür ist im ers­ten Schritt eine gründ­li­che Rei­ni­gung ange­zeigt. Ganz ein­fach, schmerz­frei und ohne Bren­nen geht das mit einem Wund­rei­ni­gungs­spray auf Basis natür­li­cher Ten­si­de. Die spe­zi­el­le Lösung aus der Apo­the­ke kann Schmutz, Bak­te­ri­en und Kei­me auf sanf­te Wei­se lösen. Als Nächs­tes kommt dann am bes­ten ein hydro­ak­ti­ves, luft­durch­läs­si­ges Lipo­gel wie “Med­iGel Schnel­le Wund­hei­lung” zum Ein­satz. Es schafft ein pH-Wert-opti­mier­tes, feuch­tes Wund­mi­lieu, mini­miert die Bil­dung von Schorf und lin­dert so den Span­nungs­schmerz. Dadurch kann es die Nar­ben­bil­dung redu­zie­ren und zudem das Ver­kle­ben vom Ver­band­ma­te­ri­al mit der Wun­de ver­hin­dern, denn zum Schluss wird die Wun­de mit einem Pflas­ter oder Ver­band abge­deckt. Unter www.medigel.de gibt es einen Ers­te-Hil­fe-Plan zur Behand­lung von Haut­ver­let­zun­gen als kos­ten­lo­sen Down­load – jeder Zeit zur Hand etwa in der Haus­apo­the­ke.

Vor­sicht bei Schram­men und Pik­sern, denn gera­de wäh­rend der Gar­ten­ar­beit kön­nen leicht Kei­me und Bak­te­ri­en in die Wun­de gera­ten.
Foto: djd/Medice/Getty Images/Paul Biris

Tipps zur Vor­beu­gung

Um Ver­let­zun­gen wei­test­ge­hend vor­zu­beu­gen, ist im Gar­ten außer­dem beson­de­re Vor­sicht gebo­ten. So soll­ten Pflan­zen­freun­de bei der Arbeit im Grü­nen zum Schutz mög­lichst immer Hand­schu­he und fes­tes Schuh­werk tra­gen. Im Umgang mit sper­ri­gen Ästen oder Gestrüpp sind auch lan­ge Hosen und Ärmel ange­ra­ten. Werk­zeug mit ergo­no­mi­schen Grif­fen lässt sich leich­ter und gefahr­lo­ser hand­ha­ben. Und schließ­lich soll­ten alle Gerä­te regel­mä­ßig auf ihre Funk­ti­ons­tüch­tig­keit über­prüft wer­den – zum Bei­spiel auf lose Schrau­ben, Flug­rost und stump­fe Klin­gen.