Schönheitskur sorgt für Werterhalt

Schön­heits­kur sorgt für Wert­erhalt
Auto: Im April wid­men sich vie­le Fach­be­trie­be spe­zi­ell der Fahr­zeug­auf­be­rei­tung

(djd). Der Win­ter hat Autos stark stra­pa­ziert und Spu­ren an ihnen hin­ter­las­sen. Die bes­te Zeit für eine Schön­heits­kur ist des­halb das Früh­jahr. Der Hal­ter eines Fahr­zeugs sorgt mit einer pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge nicht nur für eine opti­sche Ver­schö­ne­rung, auch der Wert des Fahr­zeugs bleibt erhal­ten – und der Wie­der­ver­kaufs­wert steigt. Wer etwa sein Fahr­zeug nach ein paar Jah­ren ver­kau­fen möch­te, wird bei man­gel­haf­ter Optik sonst einen kräf­ti­gen Abschlag hin­neh­men müs­sen, selbst wenn die Tech­nik noch gut funk­tio­niert. Auf das The­ma macht der Bun­des­ver­band Fahr­zeug­auf­be­rei­tung (BFA) in Koope­ra­ti­on mit dem Zen­tral­ver­band Deut­sches Kraft­fahr­zeug­ge­wer­be (ZDK) mit dem “Auf­be­rei­tungs­mo­nat April” auf­merk­sam. Mehr Infor­ma­tio­nen und eine Lis­te der teil­neh­men­den Betrie­be gibt es unter www.bundesverband-fahrzeugaufbereitung.de. Die Kos­ten für eine Fahr­zeug­auf­be­rei­tung kal­ku­lie­ren die Fach­leu­te im Übri­gen indi­vi­du­ell.

Recht­zei­tig etwas unter­neh­men

Das Pfle­ge­pro­gramm beim pro­fes­sio­nel­len Fahr­zeug­auf­be­rei­ter beinhal­tet eine gründ­li­che Außen­wä­sche, der Lack erhält neu­en Glanz durch eine auf­fri­schen­de Poli­tur. Vie­le Fach­fir­men bie­ten zudem auch klei­ne­re Lack- und Del­len­re­pa­ra­tu­ren an. Eben­so wird der Fahr­zeu­g­in­nen­raum gründ­lich gerei­nigt, Ris­se und Löcher an Pols­ter und Arma­tu­ren kön­nen dabei aus­ge­bes­sert wer­den. “Äuße­re Ver­schmut­zun­gen etwa durch Vögel, Flie­gen oder Baum­harz hin­ter­las­sen Spu­ren. Dage­gen soll­te man recht­zei­tig etwas unter­neh­men, sonst ent­ste­hen schnell irrepa­ra­ble Schä­den auf der emp­find­li­chen Lack­ober­flä­che”, erklärt Mar­kus Herr­mann, Prä­si­dent des BFA und selbst Inha­ber eines Meis­ter­be­trie­bes in Mün­chen. Auch durch die Behand­lung in der Wasch­an­la­ge wer­de der Lack an der Ober­flä­che emp­find­li­cher, da mit einer Wasch­lau­ge gewa­schen wer­de, die ent­fet­tend wir­ke. Dreck kön­ne dann leich­ter haf­ten blei­ben. Auch dem Flug­rost – der begin­nen­den Kor­ro­si­on von Eisen oder Stahl – kön­ne man mit einer Fahr­zeug­auf­be­rei­tung ent­ge­gen­wir­ken. Die Kos­ten der Auf­be­rei­tung sei­en gering im Ver­gleich zu den Kos­ten, die sonst etwa bei der Rück­ga­be eines Lea­sing­fahr­zeugs in schlech­tem Zustand dro­hen.

Der Hal­ter eines Fahr­zeugs sorgt mit einer pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge nicht nur für eine opti­sche Ver­schö­ne­rung – auch der Wert des Fahr­zeugs bleibt erhal­ten und der Wie­der­ver­kaufs­wert steigt.
Foto: djd/Bundesverband Fahr­zeug­auf­be­rei­tung

Lea­sing: Opti­sche Män­gel kön­nen teu­er wer­den

Denn dann kön­nen Män­gel, die auf den ers­ten Blick kaum erkenn­bar sind, schnell rich­tig teu­er wer­den. Bei der Über­ga­be schaut der Lea­sing­ge­ber ganz genau hin – schließ­lich will er das Auto danach wei­ter­ver­wen­den. Was für den Lea­sing­neh­mer viel­leicht Gebrauchs­spu­ren sind, emp­fin­det der Lea­sing­ge­ber als Beschä­di­gung. Das kann leicht eini­ge Tau­send Euro kos­ten.

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.