
Die gotische Pfarrkirche Weiten ist ein besonderes Juwel, und ist dem heiligen Stephanus geweiht.
Seltenheitswert hat der abseits stehenden Turm und die Tatsache, dass ein Fahrweg unter dem Chorraum durchführt.
Die Mutterpfarre Weiten wurde um 1050 gegründet und im laufe der Zeit haben 16 Pfarren ihre Selbständigkeit erhalten.
Erbaut wurde die Kirche in der Zeit von 1330 bis 1360, im Jahre 1473 erfolgte die Erweiterung zur Wehrkirche.
Etwas Besonderes sind der gotische Chor sowie die berühmten Maßwerkfenster mit Glasmalereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Ihre Sehenswürdigkeit sind die 70 Scheiben der ursprünglichen Verglasung um 1380.
Die Glasmalerei umfasst mehrere Zyklen wie Passion, Marienleben und Heiligenlegenden.
Im Chor wurden Wandmalereien aus der gleichen Zeit freigelegt, die ebenfalls Heilige darstellen.
Über dem Eingang zur Marienkapelle befindet sich ein spätgotischer Schrein mit Statuen der Heiligen Martin, Koloman und Christophorus.
In der Pfarrkirche Weiten befinden sich wertvolle Grabdenkmäler aus der Renaissancezeit.
Spätgotisch, hinter dem Hochaltar.
Das Schmiedeeisengitter ist original. Seitliche Fresken: Heilige Familie.
Holzintarsien (Rollwerkornament) um 1590
Fresko aus dem 14. Jahrhundert.
Dass Maria zweimal aufscheint, wird in der Kunstgeschichte als einmalig vermutet.
1956 freigelegt, dem Meister von Thunau zugeschrieben.
Die Inschrift befindet sich hinter dem Hochaltar und bildet die Grundlage zur Datierung des Kirchenbaues.
Sie lautet: Die Pfarrkirche ist zu Ehren des HI. Stephanus und zum Heil aller, die an den wahren Gott glauben, mit göttlicher Hilfe gebaut worden in Jahre 1050.
Am Chorhaupt außen nordseitig ist in einer Baldachin Nische eine gotische Steinplastik - Schmerzensmann - um 1450, daneben ein Lichthäuschen.
22 Register; Baujahr 1998; Orgelbaumeister Walter Vonbank (8850 Triebendorf 20)



