Prangerplatz Weiten

 


Marktgemeinde seit 1313
Telefon: 02758 /82488

Marktgemeinde Weiten - im Tal der Sonnenuhren


Prangerplatz Weiten:

(Start des Tut Gut Schritteweges)

Der Prangerplatz: Einst und Jetzt ein belebter Ort, Zentrum von Weiten und Treffpunkt der Bewohner und Besucher.

Im Jahr 1313 erhielt Weiten das Marktrecht und gehörte zur Herrschaft Mollenburg.

Am Prangerplatz in Weiten durften seit dieser Zeit Markttage abgehalten werden und für Güter die durch Weiten befördert wurden, musste Maut bezahlt werden.

Die Prangersäule mit dem Roland, gilt als sichtbares Zeichen der Gerichtsbarkeit.

Zu Beginn war dieses Zeichen aus Holz und seit dem Jahr 1620 aus Stein.

Die Steinkugel zeigt an, dass hier nur Schandstrafen verhängt wurden. Der Schwertarm des Ritters weist darauf hin, dass der Markt die niedere Gerichtsbarkeit besaß und den Marktbesuchern und Händlern während der Markttage ein besonderer Schutz zuteil wurde.

Es wurde auch ein Marktgericht eingeführt, um für ein reibungsloses "Miteinander" im Markt zu sorgen. Bereits damals waren die Geldstrafen bei Übertretungen in der Höhe genau festgelegt.

Dem Marktrichter von Weiten hat die Herrschaft Mollenburg eine umfassende polizeiliche Aufsicht (die niedere Gerichtsbarkeit) übertragen.

Jährlich wurden in Weiten drei Gerichtsverhandlungen abgehalten. Dabei wurden die angefallenen Probleme und Delikte besprochen und richterliche Entscheidungen getroffen.

 

Auf dem Prangerplatz befindet sich auch die Dr. Jörg Mauthe Milleniums Sonnenuhr mit einer Biografie über Jörg Mauthe.

1972 kaufte dieser den ehemaligen Herrschersitz - die Burgruine Mollenburg, die er restaurierte und wo im Turm der alten Burg auch seine Urne aufbewahrt wird.

Die Mollenburg befindet sich im Privatbesitz und wird noch heute von der Familie Mauthe bewohnt.